Herzlich willkommen auf der Website des Fotografen
Jens Peter Kutz aus Frankfurt am Main. Ich lade Sie ein, meine Fotos, experimentellen Kurzfilme und 360°-Panoramen zu betrachten. Schauen Sie gerne öfter vorbei, um zu sehen, was es Neues gibt!


Neuigkeiten

Das neue Haus 24.12.16

(Aus dem unveröffentlichten Roman Griebnitzsee von Maria Jerchel ) Nebeneinander gehen sie durch den Park. Heuer zum ersten Mal. Langweilst Du Dich nicht manchmal? fragt mehr...


"It's a strange world, isn't it?" 29.11.16

– Jeffrey Beaumont in David Lynchs Blue Velvet ">mehr...


Hamburg, zum Zweiten 30.10.16

Neue und abwechslungsreiche Impressionen aus meiner Heimatstadt. Der Blick wird vervollständigt durch den 1. Teil: " Stadt Hamburg an der Elbe Auen " mehr...


videoproject #5: Nightfall Frankfurt 03.10.16

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Lost Places 14: Hannovers Ihme-Zentrum 26.08.16

Diesen Ort als einen Lost Place zu bezeichnen verbietet sich eigentlich, wohnen dort doch immer noch rund 2400 Menschen. Trotzdem trifft die Bezeichnung auch wiederum mehr...


Neue LEGOGRAMME !!! 18.07.16

Muster aus LEGO-Steinen, vom Licht direkt aufs Fotopapier gezeichnet. Alle neuen und die alten LEGOGRAMME gibt's hier mehr...


Die Riesen am Felsberg 19.06.16

Einst lebten zwei mächtige Riesen im Odenwald; der eine links, der andere rechts eines Tales, das ihre Riesenreiche voneinander trennte. Felshocker, der mächtige Riese mehr...


Mainhattan, Teil 2 29.05.16

Ein paar neue Impressionen von Deutschlands einziger Wolkenkratzerstadt ;-) Siehe auch Mainhattan, Teil 1 mehr...


Pantheon 24.04.16

Weil's so schön war: Hier noch ein Mitbringsel vom Rom-Ausflug im Oktober 2014. Es handelt sich um ein Freihand-Panorama (Stativverbot im Pantheon). Trotzdem hielt mehr...


Et in Arcadia ego 03.04.16

Seit über vier Jahren war ich nicht mehr in Rom, als ich am 25. Oktober 2014 in Fiumicino landete. Damals, im Mai 2010, hatte ich soeben angefangen, das Fotografieren mehr...


Lost Places 13: Das Conti-Gelände in Hannover-Limmer 06.03.16

Das Zweigwerk der Continental AG im Hannoveraner Stadtteil Limmer ist seit 1999 geschlossen. Seitdem ist es ein beliebtes Eldorado für Fotografen und Graffiti-Aktivisten mehr...


videoproject #4: PIANO420:30 20.01.16

Dedicated to David Lnych ( * 20. Januar 1946) mehr...

Fotoausstellung Hinweis

„Jung und/oder Alt”
in der Volkshochschule Bad Homburg, 61348 Bad Homburg, Elisabethenstraße 4-8

6.3.-24.3.2017
Mo.-Fr. 9-12 Uhr und
Di. & Do. 17-20 Uhr

Vernissage am

Freitag, 3.3.2017,
19 Uhr
http://failedarchitecture.com/spreepark/
Auf failedarchitecture.com ist ein Artikel (engl.) über den verlassenen Berliner Vergnügungspark Spreepark von mir erschienen

Foto des Monats

Februar 2017
Februar 2017
Januar 2017
Januar 2017
Dezember 2016
Dezember 2016
November 2016
November 2016
Oktober 2016
Oktober 2016
September 2016
September 2016
August 2016
August 2016
Juli 2016
Juli 2016
Juni 2016
Juni 2016
Mai 2016
Mai 2016
April 2016
April 2016
März 2016
März 2016


Highlights

Tiefgarage im Ihme-Zentrum

360°×180° - #4 07.02.17

Tief unten in den Katakomben von Hannovers größtenteils leer stehendem monströsen Wohn- und Geschäftskomplex Ihme-Zentrum. Weitere fotografische Eindrücke von diesem Ort gibt es in der Lost-Places-Serie.
tiefgarage-2


Das neue Haus

24.12.16

(Aus dem unveröffentlichten Roman
Griebnitzsee von Maria Jerchel)


Nebeneinander gehen sie durch den Park. Heuer zum ersten Mal.
        Langweilst Du Dich nicht manchmal? fragt Willem. Es ist so friedlich hier draußen. Charlotte denkt an die Kinder bei der Großmutter, an das Haus, das so leer ist und es schauert sie. Ein riesiges Haus, wieso, ohne Alexander? Sie schüttelt den Kopf, vertreibt die Erinnerung an den Gefallenen. Wenn die Kinder zurück sind, wird sie sich freuen über die stillen Winkel und weiten Räume der Villa. Wenn Frederik wieder aufs Steckenpferd steigt und Karolin plärrend hinterdrein rennt, derweil Cecilie mault. Dann kann es gar nicht groß genug sein, das Haus. Abends, wenn sie Stille sucht, das „Katuff, Katuff“ der Walzen noch in den Ohren, das dumpf das ganze Werk durchdröhnt. Dann wird die Bank am Wasser, das helle Turmzimmer wieder locken. Aber heute fürchtet sie sich fast, das Haus zu betreten. Doch ganz leer ist es ja nicht. Willem ist wieder da. Noch im alten Haus, direkt beim Werk, hat er schon mal bei ihnen gewohnt. Sie konnte ihn nicht fortschicken, als sein Zuhause unter den Füßen brach. Er stand vor der Tür, vor der er so oft schon gestanden hatte, und sie sah ihm ins Gesicht. Sie wird die Trauer nicht vergessen. Was hast Du gesehen? dachte Charlotte. Doch sie sagte nichts, fragte nichts, ließ ihn nur ein. Um das alte Reich zu trauern, dafür hatte Charlotte selbst keine Zeit. Aber es war gut, diesen Stillen im Haus zu wissen, nicht allein mit den Kindern und Hedi, gewiss, dass Alexander nie wieder kommt.
        Sag es einfach, Thomas! hatte Charlotte Gewissheit gefordert.
        Hedi hatte die Kinder zu Bett gebracht und als sie zurückkehrte, saß Charlotte noch am selben Platz, die Wangen glänzten vor Nässe. Sie saß nicht länger aufrecht. Gefallen, gestorben und begraben. Hinabgestiegen in das Reich des Todes. Hedi setzte sich zu ihr an den Tisch und so blieben sie beeinander, bis das alte Haus finster wurde. Am nächsten Tag ging Charlotte in schwarz nach drüben ins Werk und das war alles, was man je an ihr an Trauer sah.
        Und nun ist Willem wieder da, das erste Mal vielleicht, seit der Einweihung der neuen Villa Turnow. Über den Sommer, am Griebnitzsee. Nicht weit nach Potsdam. Weitläufiges Grün, die verglimmende Glorie einer Zeit, die ihr schon so weit fort scheint, untergeht in den Stromschnellen neuer Tage. Sie sieht den Widerschein der Schönheit auf seinem Gesicht. Er ist hier daheim und ein Fremder zugleich. Beinahe scheu wandelt er über den Wegen, die der Sommer staubig macht. Er rührt sie. Und wenn er sie anschaut, sieht sie in diesen graublauen Augen etwas aufscheinen. Ein Echo antwortet ihm, ganz kurz nur, von Ferne, doch kommt es wieder. Charlotte denkt an den Ring, der im Schmuckkasten liegt. Begraben. Sie sieht das Geschenk dieses Sommers hier auf den Wegen unter steinernen Augen, die sie nicht sehn.

Villa Turnow-1


"It's a strange world, isn't it?"

29.11.16

– Jeffrey Beaumont in David Lynchs Blue Velvet

Its a strange world 1
Its a strange world 2
Its a strange world 3
Its a strange world 4
Its a strange world 5
Its a strange world 6
Its a strange world 7
Its a strange world 8
Its a strange world 9
Its a strange world 10


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