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Jens Peter Kutz aus Frankfurt am Main. Ich lade Sie ein, meine Fotos, experimentellen Kurzfilme und 360°-Panoramen zu betrachten. Schauen Sie gerne öfter vorbei, um zu sehen, was es Neues gibt!


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Lost Places 14: Hannovers Ihme-Zentrum 26.08.16

Diesen Ort als einen Lost Place zu bezeichnen verbietet sich eigentlich, wohnen dort doch immer noch rund 2400 Menschen. Trotzdem trifft die Bezeichnung auch wiederum mehr...


Neue LEGOGRAMME !!! 18.07.16

Muster aus LEGO-Steinen, vom Licht direkt aufs Fotopapier gezeichnet. Alle neuen und die alten LEGOGRAMME gibt's hier mehr...


Die Riesen am Felsberg 19.06.16

Einst lebten zwei mächtige Riesen im Odenwald; der eine links, der andere rechts eines Tales, das ihre Riesenreiche voneinander trennte. Felshocker, der mächtige Riese mehr...


Mainhattan, Teil 2 29.05.16

Ein paar neue Impressionen von Deutschlands einziger Wolkenkratzerstadt ;-) Siehe auch Mainhattan, Teil 1 mehr...


Pantheon 24.04.16

Weil's so schön war: Hier noch ein Mitbringsel vom Rom-Ausflug im Oktober 2014. Es handelt sich um ein Freihand-Panorama (Stativverbot im Pantheon). Trotzdem hielt mehr...


Et in Arcadia ego 03.04.16

Seit über vier Jahren war ich nicht mehr in Rom, als ich am 25. Oktober 2014 in Fiumicino landete. Damals, im Mai 2010, hatte ich soeben angefangen, das Fotografieren mehr...


Lost Places 13: Das Conti-Gelände in Hannover-Limmer 06.03.16

Das Zweigwerk der Continental AG im Hannoveraner Stadtteil Limmer ist seit 1999 geschlossen. Seitdem ist es ein beliebtes Eldorado für Fotografen und Graffiti-Aktivisten mehr...


videoproject #4: PIANO420:30 20.01.16

Dedicated to David Lnych ( * 20. Januar 1946) mehr...

http://failedarchitecture.com/spreepark/
Auf failedarchitecture.com ist ein Artikel (engl.) über den verlassenen Berliner Vergnügungspark Spreepark von mir erschienen

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Highlights

Lost Places 14: Hannovers Ihme-Zentrum

Gescheiterte Utopie von der „Stadt in der Stadt“ 26.08.16

Diesen Ort als einen Lost Place zu bezeichnen verbietet sich eigentlich, wohnen dort doch immer noch rund 2400 Menschen. Trotzdem trifft die Bezeichnung auch wiederum zu, denn weite Teile dieses Gebäudekomplexes im Hannoveraner Stadtteil Linden stehen in einem erbärmlichen Zustand leer; und „verloren“, im Sinne von zukunftslos, chancenlos, scheint das Ihme-Zentrum auch zu sein…

Das unter Hannoveranern berüchtigte Ihme-Zentrum ist eine monströse Wohn-, Büro- und Einkaufsmaschine am Ufer des Flusses Ihme. Anfang der 70er Jahre im architektonischen Stil des Brutalismus (von franz. béton brut = Sichtbeton) errichtet, war es als eines von mehreren Zentren konzipiert, mit denen die Innenstadt entlastet werden sollte. Die zugrunde liegende zeittypische Idee war die „Stadt in der Stadt“, d.h. in dem Komplex sollten alle für das tägliche Leben notwendigen Einrichtungen vorhanden sein. Von den konzipierten Zentren tatsächlich gebaut wurde nur das Ihme-Zentrum. Von 1972 bis 1975 wurde es in einem Stück hochgezogen, was die Baustelle zu einer der größten in Europa werden ließ. Entstanden ist eine Verkaufsfläche von 60.000 m2 und eine Wohnfläche von 56.000 m2. An den Enden des knapp einen Kilometer langen Gebäudes wird der Bau von 20stöckigen Wohntürmen eingerahmt, dazwischen liegen zwei 5- bzw. 6-stöckige Wohnungsriegel. Eine Ladenpassage durchzieht den gesamten Komplex – in der Mitte für kleinere Geschäfte, an den Enden für größere, mehrstöckige Ankermieter –, unterkellert ist er mit einer gigantischen 2-stöckigen Tiefgarage.

Das Ihme-Zentrum hatte von Anfang an mit Akzeptanzproblemen zu kämpfen. Es ist architektonisch wenig einladend, eher trutzburghaft abweisend, verwinkelt und unübersichtlich. Zudem befindet es sich sozusagen in einer Art Insellage: Die eine Längsseite grenzt direkt an den Fluss, die andere Gebäudeseite liegt eine Ebene über Straßenniveau und ist nur an wenigen Stellen über Treppen und Aufgänge erreichbar; die Straßenebene dient lediglich der Anlieferung und Bewirtschaftung.

Bereits seit Mitte der 1990er Jahre existierte durch viele Geschäftsaufgaben ein Leerstand. Nachdem 2004 der letzte große Ankermieter (die Elektrohandelskette Saturn) auszog, fehlte ein Kundenmagnet, was den endgültigen Todesstoß bedeutete. Zur Zeit (Stand August 2016) sind die einzigen relevanten Mieter die Stadtwerke Hannover und einige Ämter der Stadtverwaltung.

Aktuell präsentieren sich weite Teile der Ladenpassage als Bauruine: 2006 wurde von dem US-amerikanischen Investor Carlyle Group eine grundlegende Sanierung begonnen, die einige der architektonischen Probleme entschärfen sollte. Geplant war die Erneuerung der Ladenpassage als „Linden-Park“ in Form einer modernen Shoppingmall, lichtdurchflutet, mit viel Glas und hochwertigen Baumaterialien. Aufgrund der allgemeinen Finanzkrise kamen die Bauarbeiten jedoch ins Stocken, als die Carlyle Group in die Insolvenz ging. Seit 2009 ruhen sämtliche Baumaßnahmen, die Eigentumsanteile des Investors werden durch einen Zwangsverwalter verwaltet. Wie es mit dem Ihme-Zentrum weitergehen soll, ist ungewiss, der Komplex ist nach dem gescheiterten Revitalisierungsprojekt zu einem der größten Sanierungsfälle in Niedersachsen geworden. Wenn kein neuer Investor gefunden wird, steht die Zwangsversteigerung an. Ein Abriss verbietet sich wohl wegen der Eigentumsverhältnisse, sind doch der Großteil der 800 Wohnungen Eigentumswohnungen. So oder so – wohl endgültig zu Ende ist der verfehlte Traum vom verdichteten stadtkernnahen Wohnen und Arbeiten an einem Ort…

Nach den eingestellten Bauarbeiten gleicht das Ihme-Zentrum noch mehr einer Geisterstadt aus einer dystopischen Endzeitvision als je zuvor. Zwischen den hochaufragenden Wohntürmen spannt sich ein geheimnisvoll unübersichtliches Geflecht aus Aufstiegen, Durchgängen und Überbrückungen, allerorten klaffen riesige Wunden von eingerissenen Geschossdecken und Wänden, aus denen verbogene, rostige Eisenstränge und blanke Stahlträger herausragen. Ein fast surreal anmutendes Bild. Ich habe die unten präsentierten Aufnahmen mit Analog Efex Pro aus der Nik-Filter-Collection bearbeitet, um die Anmutung des Trostlos-Monströsen in dieser heruntergekommenen Sanierungsruine zu verstärken.
  • Ihme-Zentrum in Hannover 1
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Neue LEGOGRAMME !!!

18.07.16

Muster aus LEGO-Steinen, vom Licht direkt aufs Fotopapier gezeichnet. Alle neuen und die alten LEGOGRAMME gibt's hier
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Die Riesen am Felsberg

19.06.16

Einst lebten zwei mächtige Riesen im Odenwald; der eine links, der andere rechts eines Tales, das ihre Riesenreiche voneinander trennte. Felshocker, der mächtige Riese, zu dessen Reich der Felsberg gehörte, war ein prunksüchtiger Riese, mit Felspalast und allem was zu einem bequemen Leben gehörte. Sein Freund Steinbeißer dagegen hauste auf dem Hohenstein und war mit wenig Luxus zufrieden. Diese beiden Riesen erlebten zusammen so manches Abenteuer.


Eines Tages aber bekamen sie Streit miteinander und bewarfen sich mit den umher liegenden Felsblöcken. "Du Felsgesicht", schrien sie, "du Steinsgehirn, ich werf dir die Knochen zu Brei!"

Der Hohensteiner Riese war im Vorteil, denn damals gab es nur wenige Steine auf dem Felsberg, fast alle lagen auf dem Berg gegenüber. So hatte der Riese vom Hohenstein schnell seinen Gegner unter den gewaltigen Blöcken begraben.

Und wenn man heute noch hart auf den Boden des Felsberges auftritt, dann hört man das Stöhnen des darunter liegenden Riesen.
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Seit über vier Jahren war ich nicht mehr in Rom, als ich am 25. Oktober 2014 in Fiumicino landete. Damals, im Mai 2010, hatte ich soeben angefangen, das Fotografieren mehr...


Lost Places 13: Das Conti-Gelände in Hannover-Limmer 06.03.16

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Dedicated to David Lnych ( * 20. Januar 1946) mehr...